Dienstag, 1. Dezember 2009

Thanksgiving Snowboarden










Da wir wegen Thanksgiving ein langes Wochenende hatten mussten wir natürlich irgendwas unternehmen. Ursprünglich war geplant der Kälte die sich auch hier mittlerweile eingeschlichen hat zu entkommen und nach Mexiko zu fahren. Allerdings hat sich bald herausgestellt, dass wir auch alle ziemlich snowboard und skiverrückt sind, weshalb wir dann auch einen ski-trip nach Wolf Creek in Colorado geplant haben. Der Plan war am Donnerstag morgen um 5 Uhr loszufahren um dann nach 4 stündiger fahrt noch genug zeit zum snowboarden zu haben. Leider haben wir nicht mit der spanischen Gemütlichkeit und Verplantheit gerechnet. Unsere Fahrerin Tatiana aus Madrid hat nicht nur ihren Wecker überhört sondern obendrein nach schon 20min verpätung noch ihre stunde zum fertigmachen gebraucht. War im endeffekt aber auch nicht schlimm, sind dann zwar um 12 erst angekommen, aber konnten noch einen Halbtagespass lösen und volle 4 stunden boarden. Der Schnee war die ersten paar tage gut, jedoch ein bisschen knapp bemessen. Am Sonntag hatten wir jedoch das glück auf 8-10 cm frischen Pulverschnee zu gleiten.
Unsere Unterkunft war nur ein paar Minuten vom Skigebiet entfernt und sehr gemütlich, nicht nur weil wir 9 Leute in einer Hütte warn, die maximal für 8 ausgelegt ist. Wir hatten einen offenen Gasoven, quasi einen offenen Kamin hinter Glas, der uns ordentlich eingeheizt hat und direkt vor der Tür einen Jakuzzi, der perfekt zum Entspannen nach einem langen Tag auf der Piste war. Am ersten Abend warn wir noch ein bisschen stümperhaft und haben nicht bedacht, dass das Wasser, das aus dem Jakuzzi spritzt ja vielleicht auf unsere Klamotten kommen könnte. Weil es dann auch wirklich kalt wurde, hatten wir nicht nur gefrorene Haare während wir im Jakuzzi saßen, sondern auch steif gefrorene T-Shirts und Schuhe.
Wolf Creek hatte neben normalen präperierten Pisten auch noch einen Lift zu bieten, der ein bisschen abseits zu ein paar Waldabfahrten geführt hat. Die ersten paar Tage war der Schnee zu schwer um das wirklich genießen zu können, doch am letzten tag hatten wir dort einen heidenspaß, nicht nur weil einige witzige Stunts und Unfälle dabeiwaren.

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