Samstag, 9. Januar 2010

San Diego

Nachdem ich schon so viel von Leuten hier und vom Niko über San Diego gehört hab, blieb mir quasi keine andere Wahl, als mir die Stadt selber mal anzuschauen. Glücklicherweise hatten wir auch von 19. Dezember bis 19. Januar keine Uni, also blieb mir genug Zeit um ne ausgiebige Reise zu unternehmen. Da Niko das Motto "Weniger planen bringt Glück" vertritt, war bis zu letzt nicht wirklich klar, wann wir uns denn wo treffen. Aber seine Einstellung hat sich bewahrtheitet, da wir uns in Phoenix auf halbem Weg treffen konnten und mich der ganze Weg nach San Diego somit nur nen Appel und Ei gekostet hat, und obendrauf hab ich auch einen kleinen Eindruck von Phoenix bekommen.
Zusammen mit Niko und seinen Mitbewohner hab ich dann auch Weihnachten und Silvester verbracht. Dieses Weihnachten war glaub ich das unbesinnlichste, was ich jemals hatte, was allerdings nicht schlimm war, denn wo bekommt man sonst die Gelegenheit an Weihnachten im Meer baden zu gehn. Das Wasser war zwar eiskalt und ich musste mir die ganze Zeit vom Niko in seinem kuschlig warmen Neoprenanzug anhörn, was ich doch für ne Memme bin, andererseits hätten ihn jedoch auch keine 10 Pferde dazu gebracht den Anzug mit mir zu tauschen...
San Diego ist wirklich eine der schönsten Städte in denen ich bis jetz war. Überall herrscht der lockere California Lebensstil, die Stadt ist gepflastert mit Palmen und die Sonnenuntergänge waren ein unglaubliches Farbenmeer.
Im Laufe meines Besuchs habe ich auch mal probiert zu Surfen und meine Bewunderung für jeden der auf diesen wackeligen Brettern aufstehen kann ist dadurch wirklich gestiegen. Für mich war die Motivation jedoch nicht groß genug um wirklich in den Sport einzusteigen, da es mir nach zu viel Anstrengung aussieht nur um mal kurz auf der Welle zu stehn und mir auch das Meer in nährere Umgebung zu Albuquerque fehlt um regelmäßig üben zu gehen.
Alles in Allem war es aber ein toller Winterurlaub und morgen gehts für mich wieder zum "Schneesurfen" mit meinem neuen Snowboard, was mir eindeutig leichter fällt als das Surfen im Meer.




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