Sonntag, 4. Oktober 2009

Der erste Monat

Hm...Ich hätte früher mit dem bloggen anfangen sollen, jetz muss ich wohl mit einem post alles zusammenfassen, was ich so in den ersten Wochen hier erlebt hab, F*CK! ;-)
Also....von Anfang an:
Mein Flug mit Air India war überraschend angenehm und komfortabel, das Essen war für europäische Verhältnisse ziemlich scharf, aber das war ja zu erwarten. Hat auf jeden Fall geschmeckt. Meine Sitznachbarin war eine gebürtige Inderin, hat aber mehrere Jahre in Albuquerque (die Welt ist ein Dorf) gewohnt und mich schonmal ein bisschen eingestimmt. Maik hat mich dann vom Flughafen in Chicago abgeholt und wir sind zusammen zum Hudson River, der mitten durch die Innenstadt von Chicago fließt gefahren. Dort haben wir dann Ottl (auch bekannt als der Hofnarr des kurpfälzischen Hofstaates) und seine Frau Brigitte getroffen und haben mit ihnen eine Kajaktour gemacht. Maik und ich hatten ein 2-Mann Kajak und da keiner von uns jemals vorher gepaddelt ist, haben wir mindestens die doppelte Strecke von allen anderen zurückgelegt, aufgrund unserer gekonnten Zick-Zack-Route.
Die Nacht in Chicago war auch recht amüsant, erst BBQ auf einem Hochhausdach Downtown und dann ein Besuch in einer Bar mit live Musik. Während des BBQ's hatten wir mit einigen Sturmböen zu kämpfen, aber sowas hält einen dann auch nicht auf.
Am nächsten Tag sind wir dann ein bisschen durch Chicago geschlendert und sind in den hundertundnochwasten Stock des Hancock Tower gefahren um dort oben gemütlich ein Bierchen zu zischen und die Aussicht auf ein mit Sonnenlicht überflutetes Chicago zu genießen. Selbst Ich als Sonntagskind war überrascht von dem Glück, das wir während unseres gesammten Besuchs in Chicago hatten. Das Wetter war hervorragend, wir hatten die besten Plätze im Lokal des Hancock Towers und Maiks Cadillac (die Kurpalz) wurde trotz der Tatsache, dass wir die Parkzeit um eine halbe Stunde überschritten hatten weder abgeschleppt noch mit irgendwelchen Klammern versehen.
Am selben Tag sind wir dann beim Maik zu Hause in Ann Arbor angekommen, nach einer Fahrt durch monsunartige Regengüsse. Maik hat Ann Arbor die ganze Zeit als sehr europäisch geprägt beschrieben, was sich jetz, da ich Albuquerque kenne als wahr, in dem Moment jedoch als Übertreibung herausgestellt hat.
Die restliche Zeit in Ann Arbor war auch sehr witzig. Haben einige skurile live Bands gesehen und auch mal einen Trip zum Lake Huron und nach Detroit gemacht. Chicago war zwar eine Großstadt, doch hat man sich dort im Gegensatz zu Detroit sicher gefühlt. Wir sind tagsüber durch Detroit gefahren und ich muss zugeben ich war heilfroh, dass wir wieder lebendig rausgekommen sind. Natürlich darf ich auch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich die große Ehre hatte die gewaltige Kurpalz zu manövrieren. Man fühlt sich wirklich mehr als Captain eines Bootes als als einfacher Autofahrer.
Okay....Ich hab gedacht ich komm ein bisschen flotter voran mit dem Schreiben und da ich auch noch Spanisch Hausaufgaben machen muss, ist hier erst mal ende gelände.

Fortsetzung folgt

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